NTFS optimieren
8+3-Dateinamen
Bis Win95 durften Dateinamen lediglich 8 Zeichen beinhalten und 3 Zeichen fü die Datei-Erweiterung (.doc, .xls, .pdf). Seit Windows 95 sind Dateinamen bis zu einer Länge von 259 Zeichen möglich und dennoch wird jeder Dateiname zusätzlich im 8+3-Format gespeichert. Da diese Funktion das System bremst und nur gebraucht wird, wenn die Dateien auf alten DOS-Computern genutzt werden (was sicherlich niemand mehr tut), kann man diese unnötige Funktion getrost abschalten.
Dazu gibt man in die Kommandozeile fsutil behavior set disable8dot3 1 ein und drückt die Enter-Taste
Falls danach Netzwerkprobleme auftreten, lässt sich das 8+3-Format wieder mit fsutil behavior set disable8dot3 0 einschalten.


Datei-Zugriffe
Das NTFS-System speichert für jede Datei, wann sie das letzte Mal benutzt wurde - allerdings benötigt man diese Funktion nur sehr selten. So verursacht das öffnen eines umfangreichen Bilderordners viele unnötige Schreibvorgänge, da für jede Datei der letzte Zugriff gespeichert wird (Dateivorschau sei Dank). Das Abschalten kann vor Allem die Lebensdauer von Solid State Festplatten um einiges erhöhen.
Um die unnötige Speicherung abzuschalten, gibt man in die Kommandozeile fsutil behavior set disablelastaccess 1 ein. Damit die Änderungen übernommen werden, muss der PC allerdings neu gestartet werden.
Um die Funktion bei Bedarf wieder einzuschalten, gibt man in die Befehlszeile fsutil behavior set disablelastaccess 0 ein.

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